Nature Solidarity sieht Agrarpolitik als Sicherheitsrisiko

TAGESSPIEGEL Background zitiert Matthias Wolfschmidt von nature solidarity: »Die EU sollte die kriegsbedingt steigenden Preise zum Anlass nehmen, die fatale Abhängigkeit von importierten Rohstoffen und die grassierende Überdüngung von Europas Feldern endlich zu verringern« – stattdessen würden zusätzliche Beihilfen für Mineraldünger und Diesel freigegeben

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Fossile Abhängigkeit des EU-Agrarsektors – Agrarpolitik als sicherheitspolitisches Risiko

Pressemitteilung vom 16.07.2026
Vor dem Hintergrund des andauernden Krieges im Nahen Osten und der wiederholt blockierten Straße von Hormus warnt die Naturschutzorganisation nature solidarity vor sicherheitspolitischen Risiken und fordert einen Kurswechsel der europäischen Agrarpolitik

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Agrarpolitik als sicherheitspolitisches Risiko

nature solidarity Newsletter Nr. 1
Wann der Krieg im Nahen Osten beendet wird, steht in den Sternen. Sicher ist hingegen, dass Europas Landwirtschaft in einer Erdöl- und Düngerkrise steckt. Und zwar nicht erst, seitdem die Straße von Hormus Kriegschauplatz ist und rund ein Drittel des weltweit gehandelten, energieintensiv hergestellten Kunstdüngers (Ammoniak und Harnstoff) aus der Golfregion nicht durchkommt …

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Die permanente Überdosis Dünger für Böden und Gewässer

Pressemitteilung vom 01.07.2026
nature solidarity kritisiert den neuen »Dünger-Aktionsplan« der EU: Mit jährlich 1,2 Millionen Tonnen überflüssigem Stickstoff düngt die deutsche Landwirtschaft ihre Felder. Ein Großteil landet in Seen, Flüssen und Grundwasser. Eine weitere Überdüngung wird nun vom »Dünger-Aktionsplan« der EU-Kommission sogar noch gefördert

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